Glasfaserausbau: Spatenstich für unterversorgte Adressen in Markgröningen

  • Glasfaserausbau für 48 Haushalte und Gewerbe im geförderten Ausbau
  • Stabiles Internet mit Gigabit-Geschwindigkeit
  • Kostenfreien Hausanschluss sichern: www.telekom.de/glasfaser

Die Telekom hat gestern den geförderten Glasfaserausbau für insgesamt 36 bislang unterversorgte Adressen im Gewerbegebiet und in Randlagen von Markgröningen gestartet. Vor Ort waren Vertreter der Stadt, der Telekom, dem Zweckverband, der Gigabit Region Stuttgart, der Fördermittelgeber sowie des ausführenden Bauunternehmens. Die Telekom wird dafür rund 55 Kilometer Glasfaserkabel bis in die Gebäude verlegen und 7 neue Netzverteiler aufstellen. Bis Mitte 2028 können 48 Haushalte und Gewerbe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen. Die neuen Glasfaseranschlüsse ermöglichen deutlich höhere Geschwindigkeiten bis 1.000 Megabit pro Sekunde.

Bürgermeister Jens Hübner hebt die Bedeutung von zuverlässigen Internetverbindungen hervor: „Glasfaser ist die Technologie, die alle heutigen und zukünftigen Datenmengen transportieren kann. Eine schnelle und stabile Internetverbindung ist mittlerweile für private Haushalte wie auch Gewerbetreibende ein wichtiger Standortfaktor. Ich freue mich deshalb, dass parallel zum Ausbau der Glasfaser Plus auch unterversorgte Gebäude jetzt per Glasfaser erschlossen werden. Damit schaffen wir die Grundlage für einen Vollausbau unserer Stadt.“

„Wir freuen uns, dass wir auch für das Gewerbegebiet und weitere Haushalte den Zuschlag
für den geförderten Ausbau erhalten haben. Auch Talhausen haben wir bereits im geförderten Ausbau mit Glasfaser erschlossen sowie Unterriexingen im Eigenausbau“, sagt Volker Ackermann, Regional-Manager der Telekom für den Glasfaserausbau im Landkreis Ludwigburg. „Durch den Ausbau der Glasfaser Plus in der Kernstadt von Markgröningen wird es möglich, dass nahezu jeder Haushalt in Markgröningen einen Glasfasertarif der Telekom buchen kann. So vermeiden wir Flickenteppiche bei der Verfügbarkeit unserer Tarife für die Bürgerinnen und Bürger.“

Beim Ausbau arbeiten die Kommune und die Telekom eng zusammen. Transparenz und
professionelles Baustellenmanagement sind dabei oberstes Gebot. Um die
Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten, wird in einzelnen
Bauabschnitten vorgegangen.

„Mit dem heutigen Spatenstich bringen wir den Glasfaserausbau in Markgröningen gezielt zu
den Adressen, die ohne die Förderung von Bund und Land auf absehbare Zeit nicht hätten
erschlossen werden können“, sagt Viktor Kostic, Geschäftsführer Zweckverband
Kreisbreitband Ludwigsburg.

„Der Breitbandausbau in Markgröningen nimmt ab heute so richtig Fahrt auf. Beim traditionsreichen Schäferlauf kommt es auf Schnelligkeit und Ausdauer an – genau diese Qualitäten bringen wir mit dem neuen Highspeed-Internet jetzt direkt in die Haushalte und Unternehmen unserer Stadt“, so Johannes Scheuermann, Referent im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg Referat 43.

„Der geförderte Glasfaserausbau in Markgröningen ist eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Gerade für die ansässigen Unternehmen schafft eine leistungsfähige digitale Infrastruktur die Voraussetzungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, Innovationen voranzutreiben und neue Entwicklungsperspektiven zu erschließen. Gleichzeitig profitieren auch die Haushalte von einer zukunftsfähigen Anbindung. Mit dem heutigen Spatenstich setzt die Stadt Markgröningen ein klares Zeichen für die langfristige Stärkung ihres Wirtschafts- und Lebensstandorts.“, sagt Felix Mach, Berater für Projektentwicklung und Fördermittelmanagement bei aconium.

„Mit dem Ausbaustart durch die Telekom in Markgröningen kommt die Gemeinde und die Region dem Ziel eines flächendeckenden Breitbandausbaus wieder ein Stück näher. Eine moderne digitale Infrastruktur auf Glasfaserbasis ist schon heute und besonders künftig ein wichtiger Standortfaktor“, so Matthias Gauger, Leiter Technik bei der Gigabit Region Stuttgart.