Bönnigheim: Glasfaser für bislang unterversorgte Adressen

  • Glasfaserausbau für 117 Adressen im geförderten Ausbau
  • Stabiles Internet mit Gigabit-Geschwindigkeit
  • Glasfaser im Eigenausbau für 1.400 Haushalte in Bönnigheim
  • Kostenfreien Hausanschluss sichern: telekom.de/glasfaser

Die Telekom hat heute den geförderten Glasfaserausbau für insgesamt 117 Adressen im Gewerbegebiet von Bönnigheim sowie weitere bislang unterversorgte Haushalte in Randlagen der Kommune gestartet. Der offizielle Spatenstich fand am Kronenhof statt. Vor Ort waren Vertreter der Kommune, der Telekom, dem Zweckverband, der Gigabit Region Stuttgart und des ausführenden Bauunternehmens. In den kommenden Monaten können dann insgesamt 210 Gewerbe und Haushalte einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen.

„Wir freuen uns, dass wir jetzt weitere bislang unterversorgte Adressen mit Glasfaser erschließen können. Mit unserem Eigenausbau in Bönnigheim können bereits 1.400 Haushalte aufs Glasfasernetz der Telekom wechseln“, sagt Volker Ackermann, Regional-Manager der Telekom für den Glasfaserausbau im Landkreis Ludwigsburg. „Wer jetzt bei der Telekom einen Tarif bucht, hat in wenigen Monaten seinen Anschluss. Wer sich nachträglich entscheidet, muss mit neuen Baustellen rechnen und länger warten.“

Die neuen Glasfaseranschlüsse ermöglichen deutlich höhere Geschwindigkeiten bis 1.000 Megabit pro Sekunde. Die Telekom wird dafür über 80 Kilometer Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegen und 11 neue Netzverteiler aufstellen. Der Ausbau soll voraussichtlich bis Mitte2027 abgeschlossen sein.

Bürgermeister Albrecht Dautel hebt die Bedeutung von zuverlässigen Internetverbindungen hervor: „Glasfaser ist die Technologie, die den steigenden Anforderungen der digitalen Welt heute und in Zukunft gerecht wird. Eine leistungsfähige und zuverlässige Internetverbindung hat sich längst zu einem entscheidenden Standortfaktor für private Haushalte sowie Unternehmen entwickelt. Wir sind sehr dankbar, dass dieser Ausbau durch die Förderung des Bundes mit 1.505.594 Euro und durch die Förderung des Landes mit 1.204.475 Euro ermöglicht wird. Für die Kommune verbleiben somit nur noch Kosten in Höhe von 10 Prozent der Gesamtkosten, also 301.119 Euro. Die Telekom hatte diese Ausschreibung gewonnen und ich freue mich, dass mit der Telekom der Glasfaserausbau in Bönnigheim jetzt fortgesetzt wird.“

Beim Ausbau arbeiten die Kommune und die Telekom eng zusammen. Transparenz und professionelles Baustellenmanagement sind dabei oberstes Gebot. Um die Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten, wird in einzelnen Bauabschnitten vorgegangen.

Katharina Manthey, Referentin im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa in Baden- Württemberg, fügt hinzu: „In Bönnigheim wird nun die Grundlage für die digitale Zukunft der Gemeinde gelegt. Dieses Förderprojekt zeigt uns, was möglich ist, wenn Bund, Land, Kommunen und Unternehmen an einem Strang ziehen. Gemeinsam schaffen wir, dass kein Ort und kein Mensch digital abgehängt bleibt.“

„Digitale Teilhabe ist heute wichtiger denn je – dafür brauchen die Menschen und Unternehmen vor Ort schnelles, stabiles Internet“, sagt Viktor Kostic, Geschäftsführer des Zweckverbands Kreisbreitband Ludwigsburg. „Mit dem heutigen Spatenstich bringen wir den Glasfaserausbau in Bönnigheim gezielt in die Gebiete voran, die ohne die Förderung von Bund und Land auf absehbare Zeit nicht hätten erschlossen werden können. Damit schaffen wir die Grundlage für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur und gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen.“

Mit dem Glasfaseranschluss ist das heimische WLAN so stabil und zuverlässig, dass mehrere Personen gleichzeitig digital lernen und arbeiten, surfen, streamen und spielen können. Schon heute hat jeder Haushalt durchschnittlich mehr als zehn internetfähige Geräte – Tendenz steigend. Auch Betriebe und Selbständige können damit auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen flexibel reagieren.